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_01    DEFINITION___Installation

_02    ZEICHENFRAGE___Plakat DIN A0    

_03    WAHRNEHMUNG___Buch_unbedruckt

_04    WAHRNEHMUNG___Legezeitung Format: 371_528mm  

_05    KAPITALISMUS___Plakatserie_insert your name_DIN A1

_06    KAPITALISMUS___Bananen

_07    MANIPULATION___Programmfenster_DIN A1

_08    MANIPULATION___Installation_Aufkleber_free your mind

_09    INHALTE___Plakattryptichon_form follows function_DN A0

_10    INHALTE___Informationsplakat_DIN A0

_11    LEHRE___Tafelinstallation

_12    VERANTWORTUNG___Installation_bewusst drucken

_13    VERANTWORTUNG___Spendenplakate_Format 750_1060mm_aus je 50 Überweisungsträgern

_14    HALTUNG___Plakat_DIN A0

_15    GLOBALISIERUNG___Visitenkarten_Faltplakat_DIN A1

_16    GESELLSCHAFT___Plakat_DIN A0_beidseitig bedruckt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DEFINITION

Was ist Gestaltung? Warum fällt es so schwer jemandem zu erklären, was sich hinter
dem Begriff verbirgt, was Gestaltung beinhaltet und ausmacht? Eine Definition ist eine möglichst eindeutige Bestimmung eines Begriffes. Aber wie soll man etwas bestimmen, das nicht zu greifen ist? Die Ausdehnung der Gestaltung, speziell der visuellen Gestaltung, über die Grenzen des Drucks hinaus, erschwert eine klare und verständliche Definition.

Auch die Bezeichnung Kommunikationsdesign entspricht nicht unserer Tätigkeit. Und die Aufgliederung in Teildisziplinen ermöglicht keine Erleichterung für die Festlegung einer Begriffserklärung. Die einzelnen Teilgebiete der Gestaltung verschmelzen. Es existiert keine Festlegung auf ein einzelnes Medium und somit wird eine eindeutige Definition nicht leicht zu formulieren sein. Gestaltung definiert sich eher über seine »Produkte«, als über sich selbst.

Gestaltung ist ein Instrument der Kommunikation, eine instrumentale Form. Das Logo ist das komplexeste Zeichen in der visuellen Gestaltung. Es vereint verschiedenste Informationen in ein einzelnes Kommunikationselement. Sollte die Gestaltung nicht auch so ein starkes Kommunikationssymbol besitzen? Wie würde dieses dann aussehen? Und würde darüber eine Identifikation ermöglicht werden? Es gibt Kulturen, in denen für eine Sache mehrere Wörter und Beschreibungen existieren. Die Gestaltung ist eine solche Sache. Benötigt Gestaltung eine Definition?

 

 

 

 

ZEICHENFRAGE

Das Fragezeichen sollte eine alleinige und unübersehbare Taste auf der Papier und Stift ersetzenden Tastatur einnehmen. Die Gestaltung wird durch Entscheidungen geprägt und definiert sich durch eine, auf dem Dialog basierende Kommunikation, in welcher die Frage von existentieller Bedeutung ist.
Gestaltung hängt von Zusammenhängen ab, die permanent mit Fragen in Verbindung gebracht werden müssen. Die Kombination des Wortes »warum« und des Satzzeichens
»?«, ist nicht nur ein textlicher Zusammenschluss der das Handeln bestimmen und beeinflussen sollte und ohne Zweifel dauerhaft, egal in was für einer Situation, mitschwingen muss. Warum? Warum nicht? Die Infragestellung ist sozusagen der Antrieb, der uns Gestaltern nie abhanden kommen darf. Im besten Fall beginnt alles mit dieser. Warum gestalten wir? Warum in dieser Form? Was für eine Intention steckt dahinter?
Welche Botschaft und welchen Inhalt transportieren wir in unserer Arbeit und möchten wir transportieren? Was machen wir da eigentlich? Wer sind wir?

Konstruktive Kritik fördert die Arbeit des Gestalters. Durch sie hinterfragen wir unsere Tätigkeit und vor allem auch uns selbst – und das ist extrem wichtig. Ist die Frage automatisch mit einer Lösung verbunden? Gestaltung kann dazu beitragen, wichtige Fragen aufzuzeigen, diese zu verdeutlichen, besser zu veranschaulichen und auch zu beantworten. Ohne Fragen gibt es keine Antworten und keine Lösungen.

 

 

 

 

WAHRNEHMUNG

Die Vermittlung von Gestaltung variiert in der Materialität, in der Umsetzung, so wie sie eine spezielle Gestaltungsform annimmt, um den Inhalt bestmöglich zu transportieren und zu kommunizieren. Die Wahl des Mediums erschließt sich im Gestaltungsprozess und unterstützt die inhaltliche Aussage.
In was für Situationen und Momenten wird Gestaltung wahrgenommen? Welcher visuellen Sprache bedient sich die Gestaltung und wie wird diese vom Rezipienten aufgenommen und überhaupt akzeptiert? Wir Gestalter sind mit der Sprachbildung verbunden, auf visueller und auf verbaler Ebene und tragen somit zu der kulturellen Entwicklung bei.
Mit was für Mitteln konfrontieren wir den Betrachter und in welcher Beziehung stehen Schrift, Sprache und Bild?

In unserem medial überfluteten öffentlichen Raum wird es immer schwieriger die gestalterische Botschaft überhaupt noch sinngemäß zu kommunizieren und es ist fraglich, ob die Aussage immer richtig wahrgenommen wird. Der öffentliche Raum wird mit Botschaften besetzt, umcodiert und folglich neu geformt. Der Gestalter transportiert seine Arbeit in die Öffentlichkeit und dadurch erzeugt er Aufmerksamkeit. Es entsteht ein Austausch, ein Diskurs zwischen Gestalter und Betrachter. Das Sichtbare wird durch die Gestaltung konstruiert. Auch die digitalen Medien, repräsentiert durch die stärkste Plattform, das Internet, ist eine sehr bedeutende Gestaltungsfläche, die ihren eigenen, digitalen öffentlichen Raum erzeugt. Die medialen Möglichkeiten wachsen mit dem technischen Fortschritt und sollten, wenn es der besseren Vermittlung und Rezeption dient, auch entsprechend genutzt werden.

Was denken Nicht-Gestalter über unsere Arbeit – und es ist zu fragen, ob sie sich überhaupt konkrete Gedanken über die gestalterische Leistung machen. Es existiert eine Beziehung zwischen Gestalter und Rezipienten. Es ist eine Art Vertrag, den wir eingehen, ein Vertrag, der uns mit Verantwortung ausstattet. Was versucht der Gestalter beim Betrachter auszulösen? Geht es rein um die Information, um den Inhalt, oder schwingt dabei noch ein Mehrwert mit? Es müssen Fragen gestellt und Aussagen klar formuliert und verdeutlicht werden.
Natürlich sollte man die Botschaft in der entsprechenden Form vermitteln, damit der Empfänger diese auch versteht. Dabei darf der kulturelle und sprachliche Kontext nicht außer Acht gelassen werden. Man muss sich immer Fragen, ob die Botschaft beim Betrachter ankommt. Durch die Festlegung des Zielpublikums wird eine spezielle und gezieltere gestalterische Handlungsweise ermöglicht.
Die Gestaltung berührt die verschiedensten Gebiete, wie zum Beispiel den öffentlichen Raum, visuelle Sprachen, digitale Medienformen, Gegenstände, Materialien, Zeichen, Räume... Die visuelle Sensibilität bringt das zum Vorschein, was auf den ersten Blick nicht zu erfassen ist und macht Unsichtbares sichtbar. Die Gestaltung beeinflusst die Wahrnehmung und kann sie verändern.

Wie wirken sich Bilder auf unsere Kultur aus? Bilder besitzen eine Macht. Sie werden politisch eingesetzt, benutzt und manipuliert. Wir leben in einer Bildkultur. Welche Auswirkungen hat die Veränderung des gedruckten Wortes in einer Ära, die durch das Bild beherrscht wird? Löst das Bild das Wort ab? Wie wird die Kultur dadurch geprägt und verändert? Die Entwicklung ging von der Oralkultur hin über die Schreibkultur, gefolgt von der Druckkultur bis hin zur heutigen Bildkultur.
Wie wird sich die Kunst, die Literatur, die Musik und vor allem auch die Gestaltung in einem Zeitalter der Bilder verändern? Das bewegte digitale Bild, die Digitalisierung der Medien; führt diese Entwicklung zur Auslöschung des gedruckten Wortes? Ist das Buch dem Tode geweiht?
Musiker werden zu Videostars. Plakate zu animierten Projektionen?Das Bild illustriert nicht mehr das Wort, sondern das Wort wird zu der Illustration des Bildes. Schach dem Wort!

 

 

 

 

KAPITALISMUS

Gesatltungsstile kommen und gehen und man hat meistens keinen konkreten Einfluss darauf. Aber wo haben diese Stile ihren Ursprung, wo liegt ihre Geburtsstätte? Wie und warum entwickeln sie sich, ist ihre Entstehung mit der gesellschaftlichen Situation verbunden und reagieren sie direkt darauf? Was definiert sie und wie beeinflusst der Stil den Weg, wie wir die Welt wiederspiegeln und interpretieren? Wir müssen aufpassen, dass wir vergangene Stile nicht reproduzieren und sie durch einen neuen Zeitgeist aufpeppen. Ansonsten werden wir zu Dienstleistern von uns selbst, zu einer Art selbstregenerierenden Industrie, die sich immer wieder aufs Neue verwertet. Viele Kunden kaufen Gestaltung als »Style«, als Ware, als eine Art Illustration und nicht als eine Idee. Gerade die Werbung benutzt Gestaltung und missbraucht diese als profitables Schmuckelement. Wie weit streckt der Begriff Werbung eigentlich seine Fühler in die kulturellen und gesellschaftlichen Bereiche aus?
Es scheint so, als ob sich viele Gestalter von derselben Gestaltungspalette bedienen würden. Es gibt Gestalter, die verhalten sich wie »Style-Händler«, produzieren einen »coolen Look« und gehen dabei so vor, dass sich ihre Arbeit an Kriterien ausrichtet, die dem aktuellen Trend entsprechen.

Wir leben in einer verbrauchergeführten Gesellschaft, in einer Konsumgesellschaft. Das Problem ist das Geld, auch die Gestaltung muss verkaufen. Der ständige Bedarf an neuen Gestaltungsformen, die der Profitsteigerung dienen sollen und dem Marketingkapitalismus entspringen, nimmt immer weiter zu und verdrängt die inhalt- und kontextbezogene Gestaltung, die sich nach den realen Problemen dieser Welt richtet. Die Werbung nimmt gerne die »neuen Stile« der Gestaltung auf und verkommerzialisiert diese ohne jegliche Bedenken und Schamgefühl. Und solange sich niemand dagegen wehrt, wird die Verkommerzialisierung der Gestaltung anhalten, Gestaltung als ein Schmuckelement generiert werden und sich der Schatten des schnellen Geldes über den Begriff der Gestaltung legen.
Viele Büros und Agenturen verhalten sich wie Stylefabriken, die sich am Trend orientieren und diesen bedingungslos und unbedacht in das kapitalistische Gefüge weiterleiten. Eine Produktion am laufenden Band. Wie sieht Gestaltung aus, die durch das Marketing mehr und mehr eingenommen wird? Ist trauriger Weise der Profit der Antrieb unserer Arbeit? Wie wird unsere Arbeit dadurch beeinflusst und kann man von der Gestaltung fordern, einen Wandel zu erzeugen? Ist Gestaltung ein Mittel zu der Aufhebung unserer strukturlosen Profitgesellschaft? Sind wir alle Gefangene des Kapitalismus und der Gestalter ist Teil der untergeordneten Werkzeugmaschinerie?
Wo zieht man die Grenze? Wie weit lässt man sich vom Kapitalismus einlullen und wie verhält sich die eigene Arbeit gegenüber dieser Macht? Der Kunde möchte verkaufen, was möchte der Gestalter? Schwimmt man im warmen Geldstrom mit, oder möchte man etwas verändern indem man versucht kommerzielle Aufträge im positiven zu steuern und von innen heraus eine Veränderung hervorzurufen? Materialismus und Kapitalismus gehen Hand in Hand und wir laufen stillschweigend hinterher.

Es entsteht ein Kult um die Gestaltung – eine Gestaltungsbewegung. Gestaltung wird Mainstream, es werden Popgrößen mit Starcharakter geschaffen und es entwickelt sich eine Vermarktung von Gestaltungsprodukten, die in Frage zu stellen ist. Der Begriff Popularität klopft an die Gestaltungspforte, jedoch ist diese Form der Verbreitung kritisch zu betrachten. Gestaltung wird zur gesellschaftlichen Modeerscheinung. Es entsteht eine Verkommerzialisierung in den eigenen Reihen. T-Shirts werden verkauft, Plakate als »Gemälde« für die eigenen vier Wände angepriesen, nicht wegen ihren Inhalt werden sie konsumiert, sondern weil sie nett aussehen, stylisch wirken und gerade bei vielen der jüngeren Mitbürger als trendiges Accessoire das eigene optische Umfeld aufheitern. Gestaltung ist populär, zeitgemäß, hip, cool, angesagt und trendy. Gestaltung wird zum Fashiontrend. Sell Out!

 

 

 

 

MANIPULATION

Welchen Einfluss hat die ständig fortschreitende Technologie auf das Leben und die Gestaltung? Die digitalen Medienformen bieten neue Möglichkeiten und Umsetzungsoptionen für den gestalterischen Prozess. Wie verhält sich die Gestaltung im Bezug auf die permanente Anpassung und Angleichung der medialen Neuerungen? Erleichtert das Internet das Dasein des Gestalters und fügt sich die Gestaltung gelungen in das endlose Medienportal ein? Oder entsteht durch die Überflutung an Informationen eine allmähliche Sättigung, die durch das nicht mehr überschaubare Überangebot hervorgerufen wird? Wie lassen wir uns von der Technik leiten, verleiten und verführen? Sind wir noch Herr unserer eigenen Handlungen, oder stehen wir schon mit einem Bein im Abhängigkeitssog des medialen Fortschrittes?
Mit welchen technischen Mitteln wird die Arbeit eines Gestalters umgesetzt? Muss man als Gestalter immer auf dem technologischen Wissensgipfel stehen um gute und zeitgemäße Gestaltung zu fertigen? Welche Technologien sind für uns wichtig und wie sehen die gestalterischen Reaktionen darauf aus?

In unserem heutigen »Technozeitalter« ist der mediale technologische Fortschritt »akzeptiert«, aber der Umgang mit diesem wird von Tag zu Tag komplexer, komplizierter und unverständlicher. Das Phänomen, dass sich viele Gestalter auf eine Art »Basisformgebung« reduziert haben, ist nicht die Schuld des Computers und die der Programme. Es rührt eher daher, dass oft vergessen wird, dass Gestaltung nicht durch den Computer entsteht, sondern im Kopf und durch die Hand des Gestalters.

Verlassen wir uns zu sehr auf den Computer? Die Gestaltung wird durch die Computertechnologie und den dazugehörigen Programmen beeinflusst. Dem Benutzer werden Vorgaben aufgezwungen. Das Programm selbst ist eine solche Vorgabe. Innerhalb des Programms wird man vermehrt von diesen geführt.
Vorgaben wie die Grundeinstellungen, automatische Korrekturen, Systemschriften, Schriftgrößenskalen, Zeilenabstände und Bearbeitungsffekte, sind nur eine kleine Auswahl, die in den meisten Fällen von dem Benutzer nicht hinterfragt und als gegeben hingenommen werden. Eine unterschwellige Manipulation. Übernimmt irgendwann das Programm die Gestaltung? Natürlich gestalten wir auch außerhalb unseres technischen Verbündeten mit Vorgaben und Richtlinien. Zu nennen ist hier stellvertretend das DIN-Format der Printmedien; alt bewährt, aber auch immer richtig in der Aussage und deren inhaltlicher Umsetzung?

Gestaltung ist eine Konversation zwischen Kopf und Hand. Gute Gestaltung kann nicht durch Technik erzeugt werden, sondern wird im besten Falle durch diese unterstützt. Der Computer, mit seinen »kleinen Geschwistern«, hat die Gestaltung verändert – aber hat er auch unser Denken und Handeln verändert?

 

 

 

 

INHALTE

Als Gestalter muss man sich immer mit der Materie vertraut machen, sich immer wieder aufs Neue einarbeiten und bei Null beginnen – ein permanenter Neustart. Man muss sich intensiv mit den Inhalten beschäftigen, welche die Arbeit auszeichnen und definieren. Der Gestalter muss nicht zur allwissenden Person mutieren, sondern den Inhalt und die Situation erkennen und das Wesentliche, das Essentielle, herausziehen. Inhalt sollte der Hauptbestandteil, das Ergebnis der Gestaltung sein und nicht die Gestaltung selbst. Kann man Form von Inhalt trennen? In vielen Büchern, Magazinen und auch in anderen Medien, findet man Form als Inhalt vor, der Umkehrschluss wäre wünschenswert, Inhalt als Form.

In was für einer Zeit, Epoche der Gestaltung befinden wir uns eigentlich? Und Warum? Verhält sich die Gestaltung ähnlich wie die freie Kunst und lässt sie sich in zeitliche und geschichtliche Abschnitte einteilen? Befinden wir uns im Post-Post-Modernismus? Kann Gestaltung Kunst sein? Ist Gestaltung die öffentliche Kunst, oder eher eine fehlplatzierte Kunstform, die aus der Industrialisierung geboren ist? Muss die Gestaltung auf eine Ebene mit den freien Künsten, der Literatur und der Poesie gehoben werden?
Steht die Gestaltung immer in einem Bezug zu dem Kunden? Was passiert wenn dieser Bezug wegfällt? Würde sie dann zu einer Kunstform werden? Angewandte Gestaltung
– freie Kunst.

Wir befinden uns in einem Informationszeitalter mit ständig anwachsenden Informations- und Datenmengen. Kann die Gestaltung sich als Leitdisziplin der Informationsgesellschaft auszeichnen? Wie wird Information transportiert und Wissen transformiert? Informationsdesign stolpert häufig über seine eigene Bezeichnung. Information verständlich aufzuzeigen und zu vermitteln. Die visuelle Form überspielt häufig den Inhalt, aber der Inhalt muss vorrangig vermittelt werden und die Gestaltung als kaum wahrnehmbarer Ton mitschwingen. Oft wird die Informationsvermittlung durch überladende Gestaltungsformen, wie strukturale Gebilde oder Matrixformen, erschwert. Dies führt zu einer gestörten Wahrnehmung. Dem Betrachter wird zwar ein Gefühl von Informationstransport vermittelt, aber die veranschaulichte Komplexität verwirrt mehr als sie auflöst und unterstützt keineswegs den Inhalt. Eine einfache, verständliche Formsprache muss gefunden werden.

Man muss sich als Gestalter permanent inspirieren lassen und nicht nur im eignen Umfeld, sondern durch Menschen, durch die Wissenschaft, durch die Politik, durch die Kunst, durch die Architektur, durch die Technologie, in Gesprächen, durch den Austausch, durch die Philosophie, im Endeffekt in allen Bereichen.
Die Wissenschaft ist die Disziplin, die unser Leben am direktesten beeinflusst; von der Erderwärmung bis hin zur Genethik. Eine Auseinandersetzung der Gestaltung bezüglich wissenschaftlicher Inhalte, führt zu interessanten Konstellationen. Man muss sich um Inhalte und Fragen bemühen. Gerade die Wissenschaft bietet ein weites Feld. Inhalte die kommuniziert werden müssen, verständlich gemacht werden müssen. Letztendlich muss Aufklärungsarbeit geleistet werden. Die visuelle Adaption der Wissenschaft ist ein negatives Beispiel der Interdisziplinarität. Strukturale optische Formen wie Atomstrukturen, Stränge und Mikrografiken werden als grafische Mittel seitens der Gestaltung aufgenommen, doch leider wird bei dieser Adaption oft der Inhalt vergessen. Es geht um die Vermittlung von Inhalt und Wissen. In der Wissenschaft wird eine verständliche, aber auch kritische Kommunikation benötigt, gerade auf der visuellen Ebene.
Observieren, analysieren, entdecken – wäre diese wissenschaftliche Vorgehensweise nicht auch für die Gestaltung der richtige Weg? Was kann die Wissenschaft von der Gestaltung lernen? Was kann die Gestaltung von anderen Disziplinen lernen? Auch im Rückbezug auf die Gestaltungskultur. Gestaltung wird zur Forschung, zu einer forschenden Disziplin und erlangt somit auch für andere Felder neue Erkenntnisse. Die Grenzen der Gestaltung werden immer weiter geöffnet – eine Überschreitung gewohnter Denk- und Handlungsmuster.
Die interdisziplinäre Arbeitsweise des Gestalters ermöglicht die Grenzüberschreitung der Disziplinen und bestärkt auch die eigenen, persönlichen Grenzen, aufzuheben.

 

 

 

 

LEHRE

Häufig wird an den Hochschulen ausschlieslich die visuelle Artikulation gelehrt und die verbale und geschriebene Form, hinkt der visuellen Vermittlung hinterher. Auch die gesellschaftlichen und kulturellen Bezüge der Gestaltung werden zu selten angesprochen. Dabei müssten gerade die jungen Menschen, die Studenten, über die Grenzen hinausschauen und den Blick darauf richten, was außerhalb der Gestaltung stattfindet. Warum denn nicht auch andere Studieninhalte vermitteln, die auf den ersten Blick nicht direkt mit der Gestaltungslehre in Verbindung zu bringen sind?
Inhalte, die wissenschaftliche Bezüge aufweisen oder gezielt auf die Erlernung neuer Sprachen angelegt sind. Das Feld der Gestaltung bedeckt so viele mögliche Gebiete des Studiums. Gerade unsere Nachbardisziplienen wie die Architektur und die Freien Künste, müssen in unseren Studieninhalt mit einbezogen werden. Wir sind nicht nur Gestalter, sondern auch Wissenschaftler, Forscher, Politiker...

Wie wird momentan Gestaltung vermittel? Werden die Studenten genug gefordert? Wird das Potential der Gestaltung ausgeschöpft und werden kritisch denkende Köpfe aufgebaut und geschult? An welchen Stellen und Inhalten weist die Gestaltungslehre Defizite auf? Welche Lücken müssen gefüllt werden? Müssen neue Lehrmethoden und Lehrkonzepte entwickelt werden? Wie werden die Thematiken und Schwerpunkte gesetzt und werden sie inhaltlich korrekt und effektiv verankert? Man muss sich von der reinen Gestaltungslehre distanzieren und die Grenzen innerhalb der Lehre weiten, bis sie nicht mehr existieren.
Die persönliche Meinung ist wichtig; diskutieren, miteinander reden, seine Meinung schriftlich darlegen...
Es muss ein geregelter und reger Austausch stattfinden, nicht nur zwischen den Dozenten und Studenten, sondern vor allem auch unter den Studenten. Dieser Austausch muss sich entwickeln und darf nicht nur von gestalterischen Thematiken handeln, nein, ein Austausch im weitesten Sinne schult den Blick auf das Wesentliche und dient somit dem Speziellen. Gerade durch junge Menschen mit idealistischen Vorstellungen und Herangehensweisen kann etwas innerhalb der Gestaltung und darüber hinaus bewirkt und bewegt werden. Warum denn nicht mit den Studenten über neue Lehrinhalte reden und gezielt und gemeinsam neue Lehrkonzepte entwickeln. Strategien, die zu einer umfassenderen und breiter gefecherten Gestaltungslehre führen und somit ein flexibles Studium ermöglichen. Die Lehre als Thematik innerhalb der Lehre.
Eine Ausbildung über Gestaltung und nicht in Gestaltung wäre erstrebenswert.

 

 

 

 

VERANTWORTUNG

Gestalter arbeiten mit Nachrichten und diese Nachrichten bedeuten etwas. Wir sind nicht nur dafür verantwortlich wie wir Nachrichten transportieren und gestalten, sondern genauso müssen wir für ihren Inhalt gerade stehen, da wir diesen ja durch unsere Arbeit bestätigen. Der Gestalter trägt die Verantwortung für die direkten und indirekten Auswirkungen seiner Arbeit. Es kommt auf die Mitteilung an, die kommuniziert wird. Die Konsequenz des Inhalts muss der Gestalter tragen und verantworten können. Wir als Gestalter können Prozesse und Kommunikationsinhalte erleichtern, jedoch muss immer geprüft werden, was erleichtert wird.
In unsere Arbeit »spielen« wir mit der Sprache, wir positionieren sie neu, überdenken diese, fragen und fordern. Die Schrift ist immer mit Inhalt, mit einer Aussage verbunden und löst bei dem Betrachter eine Reaktion aus. Auch das Bild ist ein mächtiges Kommunikationsmedium und sollte, genauso wie das Wort, verantwortungsvoll, mit all seinen Folgen und Auswirkungen, gebraucht werden.

Gestaltung ist eine Aussage, eine Botschaft!

Gestaltung ist eine soziale Aktivität, die viele Menschen betrifft und beeinflusst. Folglich muss diese Beeinflussung sehr bedacht und mit enormer Sensibilität erfolgen, da sie Auswirkungen auf die Gesellschaft hervorbringt. Wie steht es um die persönliche soziale Verantwortung? Der Gestalter findet sich selbst in einem Netz wieder. Ein Netz bestehend aus Verantwortungen und Pflichten. Verpflichtungen gegenüber dem Kunden, sich selbst, der Arbeit und der Gesellschaft. Verantwortung trägt man in allen Bereichen und Strukturen.
Wie gehe ich als Gestalter mit Ressourcen um? Müssen Unsummen von Geldern, gerade in den Printmedien, in Veredelungen investiert werden, wenn es doch auf den Inhalt, auf die Botschaft ankommt? Muss man mit teuren Materialien arbeiten? Wie kann ich den Kunden dazu bringen ökologisch zu fabrizieren? Wie verhält sich der Gestalter eigentlich gegenüber seiner ökologischen Umwelt?

Der Gestalter ist für die Botschaft, die durch seine Arbeit bestätigt wird verantwortlich – für Form und Inhalt. Jedoch wir dieser Verantwortungssinn durch unser kapitalistisches Gefüge ins Wanken gebracht und es ist in Frage zu stellen, ob jeder der Beeinflussung des Geldes wiederstehen kann. Jede gestalterische Arbeit transportiert eine Aussage, eine Botschaft und dadurch auch Verantwortung. Die Auswirkungen werden leider viel zu selten bedacht.

 

 

 

 

HALTUNG

Was ist gut und was ist schlecht? Eine Frage, die schwer zu beantworten ist. Ethik betrifft in diesem Fall das verantwortliche Handeln von jemanden und die gesamte Lebensauffassung eines Menschen. Ethik betrifft die Sache, was für eine Person Mensch man ist.
Die Haltung des Gestalters als verantwortlicher Autor seiner Arbeit ist extrem wichtig, vor allem im Bezug zu der Problemstellung. Kann man als Gestalter immer das vertreten was man macht? Oder muss man teilweise schmerzhafte Kompromisse eingehen, die einem den morgendlichen Blick in den Spiegel erschweren und mit einem beschämenden Gefühl in den Tag starten lässt? Kann man sich noch selbst in die Augen schauen und von sich behaupten, dass man seine Haltung auch in seiner Tätigkeit kompromisslos vertritt? Wie steht es um die persönliche Ethik und Arbeitsethik in der Gestaltung? Mit was für Kunden arbeiten wir? Welchen verweigern wir unsere Zusammenarbeit und was sind die Beweggründe dafür? Ist man stark genug Nein zu sagen? Wenn Idealismus vorhanden ist, kann man diesen auch immer in die Arbeit transformieren und wenn nicht, wie sehen die folgenden Handlungen aus? Wir Gestalter müssen auch für uns selbst sprechen und unsere eigene Meinung und Haltung kommunizieren. Die Interaktion zwischen Gestalter und Auftraggeber, kollidiert oft mit der persönlichen Haltung. Die Entscheidungen, die wir als Gestalter treffen, definieren wer wir sind!

 

 

 

 

GLOBALISIERUNG

Die Globalisierung ist überall zu spüren, gerade auch in der Gestaltung. Wie verhält sich die Gestaltung hinsichtlich der globalen Situation? Die Globalisierung muss uns Gestalter wachrütteln. Hier kann eine wichtige Arbeit getätigt werden. Man muss die Verbindungen zwischen Welthandel und wirtschaftlicher Ungerechtigkeit aufzeigen und diese in eine aufschlussreiche kommunikative Form transformieren und sie verdeutlichen. Wir müssen die Auswirkungen der Globalisierung begreifen. Es geht hier nicht um den bösen und schlechten Kunden, nein, es geht um Fairness.
Es gibt die verschiedensten Kulturen visueller und verbaler Kommunikation und das ist auch sehr wichtig. Jedoch entsteht durch die Globalisierung eine Angleichung des gestalterischen Stils, da die individuellen kulturellen Bezüge langsam verschmelzen und einen Einheitsbrei ergeben. Gibt es bald eine visuell globale Gestaltungssprache?
Was passiert mit den verschiedenen Kulturen und Hintergründen, wenn in unserer Welt eine Gestaltungsglobalisierung einzughält? Die kulturelle Identität, cultural identity, CI,
ist in Gefahr und droht sich zu vereinheitlichen. Bleibt dabei nicht die kulturelle Differenzierung auf der Strecke? Gestaltung ist eine globale Sprache, was auch gut ist. Aber man sollte immer noch erkennen woher eine Stimme kommt!

 

 

 

 

 GESELLSCHAFT

Welchen Stellenwert nimmt die Gestaltung in unserer Gesellschaft ein? Gestaltung beeinflusst unsere Gesellschaft in den verschiedensten Bereichen und Formen und darum kann man ihr auch keinen konkreten Platz in dieser zuteilen. Wie werden Nicht-Gestalter mit Gestaltung konfrontiert, oder handelt es sich bei dieser Konfrontation eher um ein unterschwelliges Wahrnehmungsgefühl, das wiederum nicht verinnerlicht werden kann? Was für eine Aufgabe hat Gestaltung in unserer Gesellschaft? Als Gestalter nimmt man eine Position ein, die mit Werten und einer Haltung verbunden ist und trägt folglich seine Ansichten und Denkweisen über die Gestaltung hinaus in das Gesellschaftliche mit hinein. 

Experimentelle Gestaltung erweitert das Medium. Kritische Gestaltung nimmt soziale, wirtschaftliche, technische und psychologische Werte, um die Grenzen der erlebten Erfahrungen zu weiten, und nicht das Medium. Kritische Gestaltung stellt Fragen an uns selbst und ist somit in einen direkten Bezug zu der gesellschaftlichen Entwicklung zu setzen.
Was ist die gesellschaftliche Funktion der Gestaltung? Der Kunde ist König. Ist man als Gestalter nur Dienstleister, der die »Befehle« ausführt, oder befindet man sich in einer Position, die eventuell zur kulturellen Entwicklung beiträgt? Kann sich der Gestalter mit der zusätzlichen Begrifflichkeit »Kulturschaffender« schmücken? Bildet man als Gestalter kulturelle Kontexte und prägt somit die Kulturlandschaft, oder bewegt man sich im Kapitalismusgemäuer und es dreht sich doch nur alles um das Geld?

Gestaltung bildet die Zukunft, da sie Kultur erzeugt und dient somit als ein Mittel des kulturellen Ausdrucks. Wir müssen uns darüber austauschen was gegenwärtig in unserer Kulturlandschaft stattfindet und zwar nicht nur in der Gestaltung, sondern in der Kultur im weitesten Sinne.
Fehlt es grundlegend an einem Verständnis für die Gestaltung und wie können wir selbst eine Sensibilisierung erzielen und uns somit in den Köpfen der breiten Bevölkerung präsentieren? Benötigen wir ein klares und verständliches Definitionsbeispiel um einen aufklärenden Bezugspunkt zu setzen? Gestaltung braucht Bedeutung, einen Inhalt für sich selbst, eine Anerkennung als selbstständige Tätigkeit. Sollte Gestaltung eine Autonomie besitzen, eine innere Logik, die unabhängig von dem Geschmak und Trends des so genannten »Zielpublikums« funktioniert?

Gestaltung ist ein Teil unserer Gesellschaft, jedoch erhebt sich die Gestaltung zu selten aus ihrer eigenen kleinen Welt. Wir als Gestalter müssen damit aufhören, in einer visuellen Sprache zu kommunizieren, die man nur in den eigenen Reihen versteht, denn ansonsten gestalten wir irgendwann nur noch für uns selbst. Wir müssen aus dem Gestaltungskreis heraustreten und eine breitere Kommunikationsreichweite schaffen, auf uns aufmerksam machen und die permanente Selbstprofilierung einstellen.

Für viele Gestalter ist ihre Tätigkeit nur eine Dienstleistung. Um ein Umdenken zu erzielen, müssen die Umstände geändert werden unter denen wir arbeiten. Das bedeutet einen Wandel des Kapitalismus und der Verbrauchergesellschaft, einen Gesellschaftsumchwung. Jedoch wir dieser Wandel ein sehr langer und mühsamer Weg werden, wenn er überhaupt jemals begangen wird. Wenn es »allen« gut geht und das Geld fließt, warum dann den Status Quo aufheben? Jeder wartet darauf, dass der andere den ersten Schritt macht, Veränderungen erzeugt, und im positiven Sinne Unruhe stiftet. Nur nicht selbst der Auslöser sein und besser auf etwas aufspringen, wenn man weiß, dass es »gut« ist und funktioniert – traurig aber wahr.
Je mehr Leute dieselbe Idee und Auffassung teilen, desto lauter wird die Stimme und umso mehr kann etwas bewegt werden. Es macht keinen Unterschied wer etwas gemacht hat, wichtig ist nur, dass es gemacht wird. Wenn man gutes tun möchte, dann muss man es auch machen und nicht nur daran denken und davon sprechen. Der Zusammenschluss erweitert die Möglichkeiten.

Die Konsumverschmutzung unserer Gesellschaft wird noch lange anhalten. Wie können wir als Gestalter versuchen, dieser Verschmutzung gezielt und effektiv entgegenzutreten und eine Verbesserung der Umstände zu erzielen? Gestaltung sitzt genau auf der Schnittlinie zwischen Kommerz und Kultur. Gestaltung prägt die Kultur und es ist unsere Aufgabe, eine Form zu schaffen, die nicht nur dem Umgebungsfeld der Gestaltung dient, sondern für die Menschen, für die breite Bevölkerung, für das reale Leben, geschaffen ist.
Unsere Arbeit muss mit Worten und Bedeutungen entstehen. Wir können Gestaltung dazu nutzen und sollten dieses auch, um große Fragen zu artikulieren, ein Bewusstsein zu schaffen und um wirkliche Probleme zu lösen. Die Unzufriedenheit ist der Anstoß für Veränderungen. Das erkannte Problem muss analysiert werden und es muss eine Lösung erfolgen. Aber kann das nicht jeder und macht das auch nicht jeder? Ist nicht jeder auf gewisser Art und Weise ein Problemlöser?
Wie können wir einen positiven sozialen Wandel erzielen? Man muss sich mit mehr auseinandersetzten als mit seiner eigenen Disziplin.

Was ist das große Ziel der Gestaltung? Der Kommunikationsprozess ist ein Dialog - kein Monolog. Als Gestalter ist man Teil der Nachricht die man vermittelt und transportiert. Gestaltung ist ein Instrument des kulturellen Lebens und folglich muss der Mensch auch im Zentrum der Gestaltung stehen.
Gestaltung bietet eine Plattform für eine Denkweise über die Welt, die viele Probleme betrifft, mit welchen wir in unserer heutigen Gesellschaft und Kultur konfrontiert werden. Es wird viel zu viel Zeit damit verschwendet, sich mit der Produktion von Gestaltung zu beschäftigen, als sich Gedanken über die Auswirkungen zu machen.

Nimmt die Gestaltung eine soziale Stellung ein? Und hat jede gestalterische Arbeit auch einen politischen Charakter? Als Gestalter sollten wir nicht versuchen Probleme zu lösen die nicht wirklich existieren.
Gestaltung ist eine Reaktion auf unsere heutige Welt und hat eine soziale Verantwortung. Gestaltung muss im Jetzt stattfinden. Gestaltung muss mit der Welt interaggieren und sie repräsentieren. Es fehlt an einer Kritik, die außerhalb der Gestaltung entsteht. Wäre eine solche Gestaltungskritik von Nicht-Gestaltern denn nicht erstrebenswert und würde dadurch nicht auch die Gesellschaft verstärkt an der Gestaltung teilnehmen und der Austausch und das Verständnis erhöht werden?

Gestaltung verstehen, bedeutet auch die Welt darüber hinaus zu verstehen. Gestaltung ist ein Mittel für den kulturellen Ausdruck, ein wichtiger Teil unerer Gesellschaft und wir können dazu beitragen die Welt, in der wir leben zu umrahmen, Inhalte zu beleuchten und etwas zu verändern.

 


 

 

                                                                                                                        all texts and images © Martin Steiner 2008